Rezension - "The Spring Girls" von Anna Todd



Verlag: Simon & Schuster
Autor/-in: Anna Todd
Seitenzahl: 416
Preis: Taschenbuch: 11,99 €
           e-Book: 8,99 €
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Klappentext:
The Spring Girls-Meg, Jo, Beth, and Amy-are a force of nature on the New Orleans military base where they live. As different as they are, with their father on tour in Iraq and their mother hiding something, their fears are very much the same. Struggling to build lives they can be proud of and that will lift them out of their humble station in life, one year will determine all that their futures can become.

The oldest, Meg, will be an officer's wife and enter military society like so many of the women she admires. If her passion-and her reputation-don't derail her.

Beth, the workhorse of the family, is afraid to leave the house, is afraid she'll never figure out who she really is.

Jo just wants out. Wishing she could skip to graduation, she dreams of a life in New York City and a career in journalism where she can impact the world. Nothing can stop her-not even love.

And Amy, the youngest, is watching all her sisters, learning from how they handle themselves. For better or worse.

Quelle

Zum Cover:
Das Cover ist wunderschön frühlingshaft und gefällt mir super gut. Die Blumen, die die Seite des Covers schmücken sind schön und ergänzen sehr gut das Gesamtbild.

Zum Inhalt:
Meredith und ihre Töchter Meg, Jo, Beth und Amy wohnen auf einer Militärbasis in der Nähe von New Orleans, Louisiana, wo sie auf die Rückkehr ihres Vaters aus dem Irak warten. Die vier Mädchen lernen dort, was es heißt zu lieben, zu leben und erwachsen zu werden.
Meg kann es kaum erwarten zu heiraten und wartet nur auf die Rückkehr ihres Zukünftigen. Die kleine Amy sieht zu ihr auf und möchte alles so wie sie tun. Jo möchte nur nach New York, um dort für eine große Zeitung zu arbeiten und selbst ihre Geschichten zuschreiben. Beth hilft ihrer Mutter wo sie nur kann und ist Streitschlichterin ihrer Schwestern.
Während die Mädchen mit den Problemen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt, fertig werden müssen, versucht Meredith ihre Sorge um ihren Mann zu ertränken.



Zu den Charakteren:
Meg, die Älteste der vier Spring-Schwester, möchte unbedingt heiraten und Kinder bekommen. Ihr Ruf an der Schule eilt ihr voraus, was nicht nur an den guten Blow Jobs liegt, die sie Gerüchten nach verteilt. Sie hat ihr Zukunft schon genau geplant und würde nichts lieber, als schon jetzt mit ihren 19 Jahren zu heiraten. Da sie die Älteste ihr, schaut besonders ihre jüngste Schwester Amy zu ihr auf, was sie stolz macht. Meg geht gerne aus, besonders auf Feiern von reichen Leuten, zu denen sie irgendwann auch gehören möchte.

Beth, die Zweitälteste, ist die ruhigste von den Vieren. Sie kocht und kümmert sich um den Haushalt, um ihre Mutter zu unterstützen. Da sie nicht gerne unter Leuten ist, sich alleine wohler fühlt, wird zu Zuhause unterrichtet, was ihr mehr als recht ist. Ihre einzigen Freunde sind ihre Schwestern, für die sie immer einen guten Rat parat hat.

Jo, die Zweitjüngste, möchte nichts lieber, als so schnell wie möglich aus Louisiana nach New York zu ziehen. Genau wie Meg hat sie schon genaue Pläne. Sie möchte Autorin werden und schreibt schon an ihren ersten Romanen und Artikeln. Während sie in New York studiert, will sie bei einer Zeitung arbeiten. An Kinder und die Ehe denkt sie erst einmal nicht. Sie achtet nicht viel auf ihr Äußeres und arbeitet gerne in dem kleinen Coffee-Shop. Ist sie nicht arbeiten oder schreiben, leisten ihr die Charaktere aus ihren Büchern Gesellschaft.

Amy, die mit ihren zwölf Jahren die Jüngste ist, sieht zu ihren Schwestern auf. Ein besonderes Vorbild ist ihr Meg. Amy möchte genau wie ihre Schwester schnell heiraten und Kinder bekommen. Sie bringt Lebensfreude ins Haus und ist ein wahrer Wirbelwind. Doch sie schaut sich nicht nur die guten Sachen bei ihren Schwestern ab. Wenn es ihr schlecht geht oder sie jemanden zu reden braucht, geht sie zu Beth, während ihre Verbindung zu Jo nicht so stark ist.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil von Anna Todd war angenehm und flüssig. Die Handlung war leicht verständlich und die Perspektivenwechsel haben mir sehr gut gefallen.

Meine Meinung:
Anna Todd meinte ja schon, dass dieses Buch anders als die After-Reihe sei und das stimmt auch. Ich mochte Tessa und Hardin wirklich gerne, doch dieses Buch hatte einfach mehr Tiefe.
Die Charaktere waren alle auf ihre Art einzigartig, hatten ihre ganz eigenen Ziele und Pläne und man hat während des gesamten Buches eine starke Bindung zu ihnen aufgebaut. Sie waren authentisch.
Meine Lieblingscharaktere waren auf jeden Fall Meg und Jo. In Jo habe ich mich ein bisschen gesehen, weil sie gerne liest und schreibt. Zudem habe ich ihre Zielstrebigkeit bewundert. Sie lässt sich von niemanden aufhalten, ihren Weg zu gehen.
Meg hat sich meistens von Naivität und ihrem Willen einen Mann zu haben, jemanden, der sich um sie kümmert, blenden lassen.
Mit Beth konnte ich mich an wenigsten identifizieren. Wahrscheinlich weil sie die Erwachsene unter den vier Schwestern war, selbstständig und ruhig. Eigenschaften, die man bei mir auf keinen Fall finden wird.
Ich hatte am Anfang ein paar Einstiegsschwierigkeiten, aber schon nach ein paar Seiten habe ich mich wieder ans Englisch lesen und den Schreibstil gewöhnt. Ein wenig komisch fand ich die Tatsache, das die Schwestern ihre Mutter immer 'Meredith' statt 'Mom' genannt haben, was sehr gewöhnungsbedürftig war.


Fazit:

Eine zuckersüße Geschichte mit authentischen Charakteren.


Bewertung:
★★★★,5 / ☆☆☆☆☆



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