Rezension - "Game of Destiny" von Geneva Lee




Verlag: Blanvalet
Autor/-in: Geneva Lee
Seitenzahl: 304
Preis: Paperback: 9,99 €
          e-Book: 8,99 €
Reihe: Love Vegas 3
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Achtung, da dies der dritte Band dieser Reihe ist, könnte diese Rezension Spoiler über die vorherigen Bücher enthalten!





Klappentext:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …

Quelle


Zum Cover:
Das Cover gliedert sich sehr gut in die Reihe ein, da es genauso aufgebaut ist, wie die anderen zwei Bände. In Glitzerschrift steht "Destiny" im Mittelpunkt des Cover und sticht heraus. Im unteren Teil ist ein Ausschnitt von Las Vegas zu sehen, wo die Handlung spielt.
Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut.

Zum Inhalt:
Nachdem Emma Southerly die Polizei von ihrer Unschuld überzeugen konnte, verdächtigten sie noch immer Jamie West seinen Vater ermordet zu haben. Emma geht jeder Spur nach um Jamies Unschuld beweisen zu können, auch der Spur der anonymen Person, die auf Instagram Bilder postet, die nicht nur ihr und Jamie schaden könnten, sondern auch ihren Freunden und anderen die an jenem Abend auf Monroe Wests Party waren. Während Emma diesen Spuren alleine nachgeht, vermeidet sie es Jameson zu treffen, der ihr eine Heirat vorgeschlagen hat, damit sie aus dem Schneider ist. Auch mit ihrer besten Freundin Josie läuft es nicht allzu gut zurzeit. Kann Emma, die nach und nach immer mehr Geheimnisse aufdeckt, den Mörder des Vaters ihres Freundes finden?

Zu den Charakteren:
Emma Southerly ist seit Band 1 tougher geworden und denkt rationaler. Sie möchte James und der Presse beweisen, dass sie ihn liebt und nicht hinter seinem Geld her ist. Nicht nur ihr Freund und der Mord an dessen Vater macht ihr zu schaffen, nämlich auch die Tatsache, dass sie erfahren hat, dass ihre tote Schwester jahrelang vom neuen Mann ihrer Mutter missbraucht wurde. Emma möchte für alle gleichzeitig da sein, was sie nicht immer schafft.

James West übernimmt nach dem Tod seines Vater widerwillig das Imperium. Durch seine Anwälte hält er sich die Polizei vom Leib und hilft Emma teilweise den Mörder zu finden. Er hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und er gibt gerne mal mit seinem Reichtum an. Emma sture Art treibt ihn manchmal in den Wahnsinn, doch er lieb sie heiß und innig.

Monroe West, einst Emmas Erzfeindin, wird nach und nach zu einer Freundin. Monroes direkte Art und ihren Mut sich selbst etwas aufzubauen, ist bewundernswert. Sie ist eine gute Verbündete und hält loyal zu ihrer Familie, auch in schlechten Zeiten.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin war in Ordnung und ich bin schnell vorangekommen. Allerdings hat die Bindung zu Charakteren gefehlt, die in den ersten beiden Teilen vorhanden war.

Meine Meinung:
Nachdem Band 1 und 2 eine gute Basis für ein spektakuläres Finale geschaffen haben, war das Ergebnis enttäuschend.
Die gewünschte Spannung mit Schockmoment bei der Entlarvung des Täters hat mich völlig kalt gelassen, auch wenn es tragisch war.
Die Charaktere an sich haben sich kaum entwickelt, doch dafür die Beziehungen. Nicht nur James und Emmas Beziehung, die anfangs wieder einen Schritt zurückgegangen war, hat eine neue Ebene erreicht, da Emma 18 Jahre alt geworden ist. Auch ihre Beziehung zu den West´ Frauen hat sich positiv entwickelt. Sie versteht sich besser mit Monroe, findet in ihr sogar eine Verbündete. Außerdem darf sie nun an den Familientreffen der Wests teilnehmen. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war nie sehr prickelnd, doch man merkt, dass sie einen Anstoß bekommen hat, sich mit ihrer Mutter auszusprechen.
In Allem hat sich Emma mit jedem "ausgesprochen" und ist mit ihnen ins Reine gekommen.
James war ganz okay, allerdings hat er ziemlich oft den reichen Jungen raushängen lassen, doch durch seine bedingungslose Zuneigung für die sture Emma, hat sich das wieder ausgeglichen.
Dafür, dass in den vorherigen Bänden so viel Spannung aufgebaut wurde und Drama um alles gemacht wurde, ist das Ende nicht annährend schockierend gewesen. Drama war jedoch mehr als genug vorhanden.

Fazit:
Ein schwaches Ende für eine Reihe, die meiner Meinung nach gut begonnen hat. Die Entwicklung der Charaktere hat hier gefehlt, dafür haben sich die Beziehungen um einiges weiterentwickelt. Die Enttarnung des Mörders hatte keinen gewünschten "Schockfaktor" und mein Verdacht hat sich nur noch einmal bestätigt.

Bewertung:
★★★ / ☆☆☆☆☆



Anmerkung:
Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!!
(*gesponserte Produktplatzierung*)




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