Filmrezension - "Wie durch ein Wunder"




Regisseur: Burr Steers
Originaltitel: Charlie St. Cloud
Originalsprache: Englisch
Genre: Drama
Erscheinungsjahr: 2010

Besetzung:
  • Zac Efron: Charlie St. Cloud
  • Charlie Tahan: Samuel St. Cloud
  • Amanda Crew: Tess Carroll

  • Handlung:
    Durch einen tragischen Autounfall kommen der 15-jährige Charlie und sein kleiner Bruder Sam ums Leben und schwören sich in den Momenten danach, auf immer zusammenzubleiben. Die Wiederbelebungsmaßnahmen eines Notarztes holen allerdings Charlie wieder zurück und auch nach 5 Jahren hat er die Vergangenheit nicht vergessen können. Er arbeitet auf dem Friedhof, auf dem sein Bruder begraben wurde, und hält sich tatsächlich an das Versprechen Sam niemals alleine zu lassen. Dank seiner Gabe Geister sehen und mit ihnen sprechen zu können, besucht er seinen Bruder fast jeden Abend und spielt mit ihm. Doch dann begegnet er der abenteuerlustigen Tess und das erste Mal seit dem Unfall scheint Charlie aus seinem zurückgezogenen Alltag zu erwachen. Als die mutige Seglerin nach einer Ausfahrt in einem Sturm vermisst wird, trifft er sie erneut auf ungewöhnliche Weise und damit beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Charlie muss sich entscheiden, ob er bereit ist, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen und an eine Zukunft zu glauben.


    Meine Meinung:
    Charlie stand seinem kleinen Bruder schon immer sehr nahe, was mich wirklich berührt hat. Zusammen haben sie Segelregatten gewonnen, waren sich manchmal jedoch auch uneinig, wie das bei Geschwistern so ist.
    Während Charlie schon seinen Abschluss macht und sich über sein Stipendium in Stanford freut, sieht Sam seine Zukunft sehr einsam ohne seinen Bruder.
    Nach dem Unfall, bei dem Charlie vom Schicksal eine Chance bekommt, sein Leben weiterzuleben, geht es für Sam nicht so gut aus. Charlie tut alles, um die Zeit in der Zwischenwelt mit seinem Bruder zu verbringen, was ich rührend finde. Die anderen im Dorf finden ihn komisch, immerhin lebt er auf einen Friedhof. Charlie geht nicht oft in die Stadt, doch als er einmal für seinen Freund in eine Bar geht, trifft er seine Klassenkameradin Tess wieder, die genauso gerne Segelt wie er.
    Ich fand die Geschichte hat schon sehr traurig begonnen und hatte auch durchgehend einen melancholischen Touch, doch es passt einfach zum Genre. Zac Efron konnte den Einzelgänger und den Jungen, der seinen über Alles geliebten Bruder verloren hat, sehr gut verkörpern.
    Tess war ein sehr störiches Mädchen und wollte meistens nur ihrem eigenen Kopf nach. Ihrer Leidenschaft zum Segeln geht sie mit Freude nach, doch eine Weltreise um die Welt in einem so kleinen Boot, da hatte sie meinen Respekt.
    Charlies Bruder Sam habe ich zeitweise als ein wenig nervig empfunden, doch nach und nach habe ich besser verstanden und konnte seinen Reaktionen besser nachvollziehen.
    Gegen ein Drittel des Filmes nimmt er eine dramatische Wendung, die ich überhaupt nicht vorhergesehen habe. Normalerweise habe ich einen guten Spürsinn dafür, aber selbst da war ich ein wenig schockiert.
    Ob der Film ein Happy End nimmt oder nicht, müsst ihr schon selbst herausfinden.

    Fazit:
    Ein emotionaler Film mit einer traurigen Wendung. Eine tolle Besetzung der Charaktere.

    Bewertung:
    4,5 von 5 Sternen



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