Rezension - "Royal Dream" von Geneva Lee

Royal Dream
Verlag : Blanvalet
Autor/-in : Geneva Lee
Seiten : 352
Preis : Paperback : 12,99 €
           e-Book : 9,99 €
Reihe : Royals Saga 4



Klappentext:
Follow your dream ... believe in a kiss ... love forever!
Belle Stuarts Leben liegt in Trümmern. Ihr Verlobter hat sie betrogen, ihre Hochzeit ist abgeblasen, und Belle braucht dringend einen Job. Aber wer stellt schon eine Oxford-Absolventin ein, die nichts vorzuweisen hat als die Planung einer Hochzeit, die nie stattfinden wird? Belles letzte Chance ist die Stelle als persönliche Assistentin von Smith Price. Der Londoner Anwalt ist unerhört erfolgreich, unerträglich arrogant und unglaublich sexy – und er verlangt ständige Bereitschaft ... Belle spürt sofort, dass dieser Mann Gefahr bedeutet, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, aber ist sie stark genug, um sich seiner dunklen Anziehungskraft zu entziehen?


Zum Cover:
Das Cover ist ganz okay, ich finde nur, dass es ein bisschen kitschig aussieht. Aber die Farbe, in der "Dream" geschrieben ist, ist sehr hübsch.

Zum Inhalt:
Nachdem Belle Stuart sich von ihrem Ex-Verlobten, der sie mit der Erzfeindin ihrer besten Freundin betrogen hat, getrennt hat, sieht es finanziell nicht gut für sie aus. Ihre Tante lässt sie kostenlos bei sich wohnen, aber Belle möchte Geld verdienen. Den luxuriösen Lebensstil, den sie bisher genossen hat, kann sie sich nicht mehr leisten, wobei die Britin ein Faible für Designersachen hat. Ihr Traum ist es, sich ein eigenes Laible aufzubauen, doch dafür benötigt sie Geld, welches ihr der Job als Smith Price' Assistentin einbringen soll. Schon beim Vorstellungsgespräch fühlt sie sich zu Smith hingezogen. Auch dieser findet Belle nicht übel. Er mag Herausforderungen und Belle stellt die Perfekte für ihn dar. Allerdings hat Belle keinerlei Interesse sich auf den Anwalt einzulassen, da sie nicht noch mehr schlechte Erfahrungen sammeln möchte.

Zu den Charakteren:
Belle ist eine taffe Frau mit spitzer Zunge. Sie leidet noch immer wegen der Trennung von ihrem Ex, ist aber gleichzeitig auch erleichtert, dass sie diesen nun los ist. Belle liebt Designerkleidung, besonders Schuhe, und hat die perfekte Geschäftsidee für Frauen wie sie. Frauen die gerne teure Sachen tragen, jedoch nicht das nötige Budget dafür haben. Belle macht sich nicht viel daraus, dass ihre beste Freundin die zukünftige Königin von England ist. Für sie ist Clara einfach nur ihre Freundin.

Smith Price ist gutaussehend, reich und ein guter Anwalt. Allerdings hat er auch viele Geheimnisse. Er arbeitet in der Grauzone und betreibt nebenbei noch andere Geschäft, die alles andere als ehrenhaft sind. Smith ist ein Jäger, der Herausforderungen liebt und bei diesen nicht zurückweicht. Er ist verschlossen, weshalb seine Geheimnisse und Probleme lieber für sich behält, um sich alleine damit auseinanderzusetzen.

Alexander, Clara und Edward waren oft präsent. Edward ist zu Belles besten Freund geworden und Clara ist schon lange Belles beste Freundin. Alexander, den Belle anfangs nicht leiden konnte, hat ihr bewiesen, wie sehr er Clara liebt.

Zum Schreibstil:
Geneva Lees Schreibstil ist seit Anfang der Royals Saga nicht mein Lieblingsstil. Manchmal ist es einfach zu viel - zu viel Sex, zu viel Drama, zu viel Reichtum.

Meine Meinung:
Nachdem der dritte Teil der Royals Saga und das Finale von Claras und Alexanders Geschichte mich überzeugen konnte, war dieser hier sehr schwach. Anfangs hatte ich noch Hoffnung, dass es besser werde könnte, aber dann hat es immer mehr nachgelassen. Smith war mir am Anfang noch sehr sympathisch, aber im Laufe des Buches hat auch das nachgelassen. Er ist zwar reich und gut aussehend, aber das hilft bei einem schlechten Charakter auch nicht wirklich.
Belle, die ich für schlau gehalten habe, hat mich ziemlich schnell vom Gegenteil überzeugt. Dafür, dass sie sich geschworen hat sich erst einmal von Männern fern zu halten, hat sie nicht lange gegen Smith durchgehalten.
Ich fand es aber unglaublich süß, Alexander aus Sicht einer anderen Person außer Clara kennenzulernen. Während sein Beschützerinstinkt aus Claras Sicht ziemlich nervig war, war er hier super süß. Er hat sich so gefreut Vater zu werden und war während der Geburt sehr aufgeregt, aber hatte auch Angst um Clara.
Eine Kleinigkeit, die mich gestört hat, war, dass die Perspektiven in den verschiedenen Kapitel gewechselt haben, aber nie gekennzeichnet war, aus welcher Perspektive nun erzählt wird. Man musste sich selbst erschließen, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird.

Fazit:
Nach dem richtig guten dritten Teil, war dieser hier verhältnismäßig schwach. Meist sehr übertriebene Handlung.

Bewertung:
2,5 von 5 Sternen




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