Rezension - "Royal - Ein Königreich aus Glas" von Valentina Fast

Royal - Ein Königreich aus Glas
Im.Press Verlag (Carlsen)
Valentina Fast
447 Seiten
Taschenbuch: 9,99 €
E-Book: je e-Book 3,99 €
1 & 2 Teil der Royal-Reihe


Vielen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Exemplar!

Inhalt:
Im Königreich Viterra, einem durch eine Glaskuppel vom Rest der Welt abgeschirmten Land, findet alle paar Jahrzehnte eine prunkvolle Fernsehshow zur Prinzessinnenwahl statt. Zusammen mit den schönsten Mädchen der Nation soll die siebzehnjährige Tatyana um die Gunst vier junger Männer werben, von denen nur einer der wahre Prinz ist. Sie alle haben royale Eigenschaften und eine geheimnisvolle Vergangenheit, aber wer ist wirklich königlich? Und wie weit wird Tatyana in der Auswahl kommen?

Meine Meinung:
Nach dem zweiten Weltkrieg befürchtet die Welt einen weiteren. Somit starten sie der Bau einer Kuppel, die die Menschen, die darunter leben, vor dem Krieg schützen soll. Die Sponsore und andere, die sich einen Platz unter der Kuppel erkaufen konnten, sind die Gründer von Viterra. Im Königreich Viterra haben alle den dritten Weltkrieg überlebt. 
Tanyas Familie möchte unbedingt, dass sie bei einer Show, in der sie von vier Männer herausfinden muss, wer der Prinz ist, mitmacht. Gegen ihren Willen macht Tanya mit, rechnet jedoch damit, direkt bei der ersten Runde rauszufliegen, doch sie kommt als erste rein. Im Palast wird sie zusammen mit anderen Mädchen unterrichtet und muss die Prüfungen bestehen, um weiterhin im Rennen zubleiben. 
Ich fand, dass die Geschichte 'Selection' sehr ähnelt und war anfangs auch skeptisch. Allerdings konnte mich das Buch sehr überzeugen, ja es erinnert einen an 'Selection', da es auch eine Dystopie ist, aber vom Schreibstil und auch vom Verlauf der Geschichte ist das Buch ganz anders. 
Tanya ist dickköpfig, aber auch hilfsbereit, nett und sympathisch. Ich kam gut mir ihr als Protagonistin klar. Manchmal kann ihr Sturheit zu einem echten Problem werden, besonders wenn sie mit Philip streitet. Von den vier Männern hat sie Philip als erstes kennengelernt und es hat ungewollt gefunkt. Da sie immer wieder verzweifelt versucht sich nicht zu verlieben, da sie nur zurück zu ihrer Familie möchte. Durch ihr nette Art hat Tanya schnell eine Freundin gefunden, aber sie hat sich auch Feinde gemacht. 
Philip wurde von den vier Männern als erstes vorgestellt. Es möchte es nicht zugeben, aber er mochte Tanya schon anfangs sehr gerne. Auch wenn er oft arrogant sein kann, ist er im Herzen gut. 
Claire, Tanyas erste richtige Freundin, stammt aus einer wohlhabenden Familie. Sie ist immer fröhlich und redet viel, was manche schnell nerven kann. Sie mochte ich von allen am liebsten. 
Ferdinand ist von Anfang an nicht für Tanya, sie sieht ihn eher als einen großen Bruder an. Er ist nett und hilfsbereit, anders gesagt, das genaue Gegenteil von Philip. 
Henry hat sich direkt in Tanya verguckt, was bei Philip nicht gut ankommen. Henry ist nett, humorvoll und war mir direkt sympathisch. 
Valentina Fasts Schreibstil war flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Es ist das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen haben und es hat mit überraschend gut gefallen. Die Idee der Geschichte war gut und auch an der Umsetzung ist es nicht gescheitert. 
Alles in allem, war es ein schönes Buch und ich möchte unbedingt auch die anderen Teile lesen. 

Bewertung:
3,5 von 5 Sternen

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