Rezension - "Liebe findet uns" von J. P. Monninger

Liebe findet uns
Ullstein Verlag
J. P. Monninger
410 Seiten
Buch: 12,99 €
e-Book: 9,99 €
Einzelband

Vielen Dank an den Ullstein Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares !

Inhalt:
Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

Meine Meinung:
Nach der Uni macht Heather zusammen mit ihren Freundinnen Amy und Constance eine Europareise. Auf dem Weg von Paris nach Amsterdam lernt sie im Zug den charmanten Jack kennen. Er möchte jene Orte besuchen, die auch sein Großvater nach dem zweiten Weltkrieg gesehen und in seinem Tagebuch notiert hat. Nach einem Kuss auf dem Bahnsteig verbringen Heather und Jack die Tage in Amsterdam gemeinsam und durch einen Zwischenfall reisen sie auch geminsam weiter. Schnell wird den beiden klar, dass sie sich verliebt haben. Doch an dem Tag, an dem es zurück nach New York geht, verschwindet Jack spurlos. Mit gebrochenen Herzen macht sich eather auf den Heimweg und stürzt sich in die Arbeit, um Jack zu vergessen. Nach sechs Monaten fliegt sie wieder nach Paris, wo sie auch neue Hoffnung schöpft. Sie ist nicht bereit Jack aufzugeben und macht sich anhand des Tagebuchs seines Großvaters auf die Suche nach ihm.
Es war eine herzzerreißende Liebesgeschichte, von der man auch viel lernen kann. Es war lustig, emotional und interessant. Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich gut. 
Heather ist sehr ehrgeizig und möchte einen gut bezahlten Job in New York antreten, bis sie Jack trifft. Er hat eine ganz eigene Meinung über New York, die Heather verletzt. Doch sie weiß, dass Jack recht hat. Heather ist ein herzensguter Mensch und war mir schon von Anfang an sympathisch. Von ihnen drei ist sie eher ruhiger. Sie liebt es zu lesen und während ihrer Europareise hat sie hauptsächlich Hemingway gelesen. 
Jack ist humorvoll, hilfsbereit, liebenswürdig und abenteuerlustig. Er macht sich nicht viel aus Bürojobs, sondern möchte die Welt sehen und den Spuren des Tagebuchs seines Großvaters folgen. Er ist selbstlos und möchte andere nicht belasten. Jack war ein Charakter, der dieser Geschichte das gewisse etwas gegeben hat. Man kann ihn einfach nicht nicht mögen. 
Raef, der mit Jack durch Europa gereist und sein bester Freund ist, hat sich direkt in Constance, Heathers Freundin, verguckt. Die beiden waren einfach ein so süßes Paar. Er ist ein treuer Freund und bricht sein Verbrechen gegenüber niemanden. 
Constance wird immer wieder als die hübsche Freundin von Heather beschreiben. Obwohl sie schön ist, macht sie sich nichts aus vielen Sachen oder Reichtum. Sie ist die Einfachheit in Person und liebt das Spirituelle. Ich finde von allen Charakteren, hat es mir Constance an meisten angetan. Sie ist eine loyale Freundin und hat gute Ratschläge. Manche Worte von ihr waren so tiefgründig, dass man selbst richtig angefangen hat, über sie nachzudenken. 
Der Schreibstil von J. P. Monninger war flüssig und ich bin schnell in dem Buch vorangekommen. Er hat humorvoll und emotional zugleich geschrieben. Seine Charaktere waren alle ganz individuell, was mir an aller besten Gefallen hat. Es ist einfach ein tolles Buch und jedem, der gerne etwas emotionales lesen möchte, kann ich dieses Buch nur empfehlen. 

Bewertung: 
5 von 5 Sternen

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - "Frostherz" von Jennifer Estep

Rezension - "Paper Passion" von Erin Watt

Rezension - "Save me" von Mona Kasten